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Der Einfluss von Social Media auf die Kaufentscheidung

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Der Einfluss von Social Media auf die Kaufentscheidung

Die Macht von Social Media wird auch bei der Kaufentscheidung immer deutlicher.
Mit knapp 8 Prozent lassen sich Verbraucher in Deutschland bei ihrer Kaufentscheidung durch Informationen aus diesem Bereich beeinflussen. Dies wurde jetzt in einer Studie „German Social Media Consumer Report 2012/2013“ des Marketing Center Münster der WWU festgestellt. Mehr als 1.600 Verbraucher hatten sich in Deutschland an dieser Studie beteiligt.
Hierbei kristallisierte sich auch heraus, dass die Nutzung von Social Media einen grundlegenden Wandel erfahren hat.
Soziale Netzwerke sind heute wie das tägliche Brot und gerade mal 7 Prozent der deutschen Internetnutzer sind in gar keinen dieser Netzwerke vertreten. Somit ist nur noch das Telefon als wichtigster Kommunikationskanal vor ihnen. Darüber hinaus soll jeder Deutsche im Durchschnitt in mindestens drei dieser sozialen Netzwerke registriert sein.
Wenn es um die Kaufentscheidung jedes einzelnen geht, beeinflussen soziale Medien stärker denn je: Im Vergleich sind sie im Durchschnitt mit 7,6 Prozent gleichzusetzen mit dem Fernsehen mit 7,8 Prozent, der Außenwerbung mit 7,4 Prozent oder den klassischen Postwurfsendungen mit 7,9 Prozent.
Nicht nur diese, sondern viele weitere Studien zeigen deutlich den Trend in Richtung Social Media und „ehrlichem“ Weiterempfehlungsmarketing. Dennoch scheint dies in vielen deutschen Unternehmen noch nicht angekommen zu sein. Laut der Studie machen klassische Internetseiten und Social Media zusammen mit 22 Prozent fast ein Viertel der Kaufentscheidung aus. Betrachtet man wiederum die Werbebudgetverteilung, so investierten die Unternehmen in 2012 nur 12 Prozent ihres Werbebudgets in diesen Bereich. TV und Print machten dagegen 82 Prozent aus, obwohl sich davon die Verbraucher mit nur 16 Prozent bei ihrer Kaufentscheidung beeinflussen lassen.
Warum wagen die Unternehmen nicht verstärkt den Schritt in diesen Bereich oder warum wollen sie sich Multiplikatoren und Influencer, wie z.B. Blogger, am liebsten ohne große Werbebudgetausgaben für ihre Marketingkampagnen „sichern“?
Die Studie zeigt auch deutlich, dass Unternehmen in Zukunft ihre Informationen über mehrere Kanäle streuen müssen. Denn Nutzer von Social Media vergleichen gerne in mehreren Quellen und treffen Ihre Kaufentscheidung vermehrt nach der Entdeckung gleichmäßiger Informationen über das Produkt.
Die Empfehlungen von Freunden, die Beratung vom Verkäufer im Geschäft oder Informationen, die auf klassischen Webseiten gefunden worden, sind vor allem für die Kaufentscheidung „klassischer Konsumenten“ entscheidend. Diese benötigen aber auch sehr viel weniger Informationen, um sich für den Kauf zu entscheiden.
Daher wird in Zukunft die richtige Mischung einer offline-online Marketingstrategie sehr entscheidend sein. Somit sollten Unternehmen verstärkt auf individuelle Beiträge über ihre Produkte oder Themen in zahlreichen Social-Channels setzen. Die richtige Social-Channel Marketing Strategie ist somit der Schlüssel zum heutigen Kunden, bei der Sie bei richtiger Handhabung auch noch hochwertige Marktforschungsergebnisse direkt vom potenziellen Kunden generieren.

[Bildnachweis: Foto von Marc_Smith Lizenzinfo http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de]

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